Arbeitsgruppe Nutzenbewertung und Präferenzmessung

Im Mittelpunkt der AG Nutzenbewertung und Präferenzmessung steht die Frage, wie sich die Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen optimieren lässt.

Die Nutzenbewertung stellt mittlerweile eine etablierte Grundlage für Erstattungsentscheidungen bei Arzneimitteln (und demnächst auch Medizinprodukten) dar. Neben der Messung klinischer Effekte bedarf es auch der Bewertung dieser Entscheidungskriterien. Bei der Abwägung von Nutzen und Schaden einer Gesundheitstechnologie bedarf es der Gewichtung der unterschiedlichen Effekte. Obwohl die Berücksichtigung patientenrelevanter Endpunkte ausdrücklich vom Gesetzgeber gewollt ist, werden die Methoden und Ansätze der Präferenzmessung nicht systematisch bei der Entscheidungsfindung eingesetzt.

Den Fragen der Implementierung und methodischen Ausgestaltung widmet sich die AG Nutzenbewertung und Präferenzmessung. In der methodisch ausgerichteten Arbeitsgruppe werden verschiedene Mess- und Bewertungsverfahren unter die Lupe genommen und auf ihre praktische Anwendbarkeit hin überprüft. Zudem begleitet die AG den Diskussionsprozess rund um die Akzeptanz neuer Methoden in der Entscheidungsfindung der Selbstverwaltungsorgane.


Die AG wird geleitet von:

Prof. Dr. Axel C. Mühlbacher

Gesundheitsökonomie und Medizinmanagement, Hochschule Neubrandenburg


Ausblick

In 2017 steht die Bestandsaufnahme von Entscheidungen über Erstattung und Vergütung und deren Rahmenbedingungen auf der Agenda der ersten AG-Sitzung. Die zweite Sitzung beschäftigt sich dann mit der Messung von Lebensqualität und wirft einen Blick auf deren Entwicklungspotentiale.