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BMC REGIONAL – FORUM „Sektorengrenzen in der medizinischen Versorgung – Ist eine gemeinsame Planung der Versorgungsbereiche möglich?“

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
10. November 2017, 13:3018:30

Hier finden Sie den Veranstaltungs-Rückblick.

Die KV Westfalen-Lippe berichtet in Ihrem Magazin KVWL kompakt (Dezember 2017) ebenfalls über das FORUM.

Für das deutsche Gesundheitswesen ist die Unterscheidung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung nach wie vor kennzeichnend. Das vertragsärztliche Versorgungsystem regelt nur die ambulante Behandlung; die stationäre Versorgung folgt grundlegend anderen Regeln. Der Gesetzgeber bemüht sich zwar bei jeder Gesundheitsreform um eine bessere Verzahnung der beiden Sektoren. Es handelt sich bisher jedoch um keine grundlegenden Maßnahmen zur Zusammenführung der Bereiche.

Aktuell diskutiert werden eine sektorenübergreifende Versorgungsplanung und Vergütungssystematik. Der Innovationsfonds sieht eine finanzielle Unterstützung von Projekten durch den G-BA vor, um „neue Versorgungsformen, die eine Verbesserung der sektorenübergreifenden Versorgung zum Ziel haben und hinreichendes Potential aufweisen, dauerhaft in die Versorgung aufgenommen zu werden“. Auf dieser Grundlage werden in den Regionen bereits Projekte gefördert, die langfristig in die Regelversorgung überführt werden können. Ebenso kann der durch das E-Health-Gesetz vorgesehene Aufbau einer Telematikinfrastruktur zur Verbesserung der sektorenübergreifenden Patientenversorgung beitragen.

 

Folgende Referenten berichten aus Ihrer Praxis:

Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der BARMER Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Burkhard Fischer, Referatsleiter Qualitätsmanagement, IT und Datenanalyse, KGNW, Düsseldorf

Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender St. Franziskus-Stiftung Münster, Düsseldorf

Dr. rer. medic. Ursula Hahn, Geschäftsführerin der OcuNet Verwaltungs GmbH, Düsseldorf

Prof. Dr. Dr. med. Reinhard Rychlik, Leiter des Instituts für empirische Gesundheitsökonomie, Burscheid; Ruhr-Universität Bochum, Abteilung für Allgemeinmedizin

Dr. Frank Stollmann, Leiter der Gruppe „Öffentliches Gesundheitswesen“, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Dr. Dominik Graf von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik, Deutschland, Berlin

Dr.  Sebastian Völker, Stabsbereich Unternehmensentwicklung der KVWL, Dortmund

Ansgar von der Osten, Geschäftsbereichsleiter Zulassung und Sicherstellung der KVWL, Dortmund

 

Hier können Sie das vorläufige Programm einsehen.

 

Die Veranstaltung richtet sich an:

  • Haus-, Facharzt- und Apothekerverbände und deren Fachgesellschaften,
  • Ärztenetze,
  • Kassenärztlichen Vereinigungen und Kammern von Ärzten wie auch Apothekern,
  • Krankenhausträger und deren Klinik-Apotheken,
  • Pharmakotherapie-Berater von Kassen und KV und deren Prüfeinrichtungen,
  • Kostenträger mit Verantwortung für Arzneimittel-Steuerung und Versorgungs-Verträgen,
  • Anbieter von Arzneimitteln, AMTS- bzw. auch Software-Lösungen,
  • Vertreter von Selbsthilfe-Organisation und
  • Gesundheitspolitiker.

 

 

Details

Datum:
10. November 2017
Zeit:
13:30 – 18:30
Veranstaltungkategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

KVWL
Robert-Schimirigk-Straße 4 - 6
Dortmund, 44141
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