BMC Transformers 2025 – Die Teilnehmer:innen blicken zurück
Fünf Monate, verschiedene Perspektiven, ein gemeinsames Ziel – Die Reise der BMC Transformers 2025

Im September 2025 sind wir in Berlin zusammengekommen: rund 20 Young Professionals aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens. Wir kannten uns nicht. Was uns verband, war mehr als nur unsere Arbeit: Es war die gemeinsame Überzeugung, dass das deutsche Gesundheitswesen Veränderung braucht und dass wir Teil dieser Veränderung sein wollen.
Mit dem 1,5-tägigen Kick-off in Berlin begann eine intensive, fünfmonatige Reise. In Workshops, digitalen Sessions und im Austausch mit hochkarätigen Expert:innen haben wir uns mit zentralen Zukunftsfragen der Versorgung beschäftigt: Patient:innenzentrierung, innovative Versorgungsmodelle, Systemgestaltung, Change Management und Leadership. Dabei ging es nicht nur um fachlichen Input, sondern vor allem um Perspektivwechsel. Darum, andere Logiken im System zu verstehen, Positionen auszuhalten und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu entwickeln.
Was das Programm besonders gemacht hat, war der Raum für echtes Kennenlernen. Zwischen strukturierten Arbeitseinheiten, Diskussionen und gemeinsamen Abenden ist aus einer Gruppe von Individuen eine Kohorte geworden. Wir haben gelernt, wie unterschiedlich unsere Blickwinkel auf das System sind und wie wertvoll genau diese Vielfalt ist. Über die Monate hinweg sind nicht nur Ideen gereift, sondern auch Vertrauen, gegenseitiger Respekt und ein Netzwerk, das weit über das Berufliche hinausgeht.
Das Transformers-Programm hat uns nicht nur Wissen vermittelt, sondern Kompetenzen geschärft: konsensorientiertes Arbeiten, interdisziplinäre Zusammenarbeit, systemisches Denken und der Mut, unbequeme Fragen zu stellen. Wir haben erfahren, wie komplex Transformation im Gesundheitswesen ist und gleichzeitig, dass sie nur gemeinsam gelingen kann.
Der BMC-Kongress 2026 bildete den formalen Abschluss dieser Reise. Unsere Session war das sichtbare Ergebnis monatelanger Diskussionen, gemeinsamer Arbeit und intensiver Auseinandersetzung mit unserem Transformationsthema. Doch viel wichtiger als der Auftritt auf der Bühne ist das, was bleibt: ein belastbares Netzwerk engagierter Young Professionals, die weiterhin miteinander und voneinander lernen und die Transformation der Versorgung aktiv mitgestalten wollen.
Die Reise als Kohorte endet. Die Verantwortung als Transformers bleibt.
Stimmen aus der Kohorte:
Am Ende dieser gemeinsamen Reise wollten wir einige unserer Transformers selbst zu Wort kommen lassen. Denn nichts vermittelt einen besseren Eindruck vom Programm als die persönlichen Perspektiven derjenigen, die es erlebt haben.
Welche zentralen Erkenntnisse oder Impulse nimmst du aus dem BMC Transformers Programm für dich persönlich und beruflich mit?
Anne Kraemer: „Obwohl wir in so verschiedenen Positionen, Unternehmen und Sparten des Gesundheitssystems arbeiten, beschäftigen uns doch die gleichen Themen und Fragen. Wir teilen mehr als uns unterscheidet und haben vor allem auch den gleichen Drive, Dinge zu verändern.“
Wo siehst du den größten Mehrwert des BMC Transformers Programms für deine fachliche Entwicklung, dein Netzwerk oder deine Perspektive auf Transformation im Gesundheitswesen?
Sophia Sgraja: „Der größte Mehrwert des BMC Transformers-Programms liegt für mich darin, Transformation im Gesundheitswesen anhand konkreter und aktueller Fragestellungen, wie beispielsweise die Rolle von KI als potenzieller Primärversorger, gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Versorgungsbereichen zu diskutieren. Besonders bereichernd ist dabei das entstehende Netzwerk, in dem unterschiedliche Perspektiven und praktische Erfahrungen in einen offenen, konstruktiven Austausch gebracht werden.“
Was war für dich das persönliche Highlight des Programms – und was hat es besonders gemacht?
Svenja Liefländer: „Für mich war das Besondere an dem Programm die intensive Zeit mit Menschen, die sich vorher kaum kannten und innerhalb kürzester Zeit zu einer echten Lern- und Arbeitsgemeinschaft geworden sind. Gemeinsam Inhalte zu erarbeiten, voneinander zu lernen und sich auf Augenhöhe auszutauschen, hat sich fast ein bisschen angefühlt wie zurück in einer Schulklasse zu sein, nur mit Menschen, die die gleiche Leidenschaft teilen. Das Programm war so besonders, weil der BMC sehr viel Herzblut und Aufwand in das Programm gesteckt hat. Man hat in jeder Phase gespürt, dass es ganzheitlich gedacht ist und wirklich darauf abzielt, uns möglichst viel mitzugeben.“
Welchen Rat würdest du zukünftigen Teilnehmer:innen geben – oder denen, die überlegen, sich anzumelden?
Katrin Jensen: „Geht in das Programm und nutzt die Gelegenheit aktiv, euch mit jungen Talenten aus ganz unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zu vernetzen – seid offen, allen Menschen, allen Institutionen und allen Visionen gegenüber. Traut euch, neue Perspektiven zuzulassen – genau darin liegt die größte Transformation und das braucht unser Gesundheitswesen! Es braucht Leute wie euch und ein Programm wie dieses.“

Der BMC in den sozialen Netzwerken: