BMC-Webgespräch: Patientensicherheit erhöhen, Kosten senken – am Beispiel von Patient Blood Management
Wie können wir eine knapper werdende Ressource im Gesundheitswesen – das Blut von Patient:innen – besser nutzen? Patient Blood Management (PBM) stellt genau diese Frage. Der Ansatz reduziert vermeidbare Transfusionen und stärkt die Patientensicherheit nachweislich. Zudem entlastet er ein System, das sich auf knappere Blutreserven, älter werdende Patient:innen und schwankende Spendenbereitschaft einstellen muss.
Die WHO empfiehlt PBM seit über einem Jahrzehnt. Auch die EU-SoHO-Verordnung nennt das Konzept ausdrücklich als geeignete Maßnahme moderner Gesundheitsversorgung. Dennoch besteht in Deutschland weiterhin eine deutliche Lücke zwischen vorhandener Evidenz und flächendeckender Umsetzung. Während einzelne Einrichtungen PBM erfolgreich implementieren, fehlt bislang der systematische Transfer in die Regelversorgung. Gleichzeitig ist hierzulande der Pro-Kopf-Verbrauch an Blutkonserven weltweit am höchsten.
Es stellen sich daher die Fragen: Wie lässt sich die Lücke zwischen vorhandener Evidenz und flächendeckender Umsetzung für mehr Patientensicherheit schließen?
Diese und weitere Aspekte diskutieren wir im Webgespräch mit Prof. Dr. Patrick Meybohm (Universitätsklinikum Würzburg) und Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg (Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.).
Mittwoch, 1. Juli 2026, 13:00-13:45 Uhr
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Tel. 030‑2809 4480 | E‑Mail: bmcev@bmcev.de

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