Projektgruppe Big Data

Es wird bereits heute eine Flut an gesundheitsrelevanten Daten gesammelt. Doch wie können diese Daten sinnvoll im Sinne einer Verbesserung der Patientenversorgung, verwendet werden? Welche Veränderungen sind erforderlich, um bestehende Barrieren abzubauen? Und inwieweit ist das Buzzword „Big Data“ mehr Hype oder doch eine echte Chance für die Gesundheitsversorgung von morgen?

Die BMC-Fachtagung zum Thema „Digital Health“ im Juni 2015 hat sehr viel positive Resonanz gefunden. Viele Teilnehmer und BMC-Mitglieder haben den BMC darin bestärkt, dass es der richtige Weg ist, die Thematik der Digitalisierung von der Versorgung her zu denken. Die Nutzung von Gesundheitsdaten stellt dabei einen wichtigen Aspekt dar, um Erkenntnisse über die bestehende Versorgung und mögliche Verbesserungspotenziale zu gewinnen. Während einige Akteure der Datennutzung aufgrund von Datenschutzrisiken extrem kritisch gegenüberstehen, argumentieren andere, dass der Zugriff auf Daten gerechtfertigt sei, wenn dadurch Versorgungsverbesserungen erzielt werden können. Vor diesem Hintergrund hat sich im August 2015 die Projektgruppe Big Data formiert.


Die Projektgruppe wird geleitet von:

Ralph Lägel

Senior Manager Healthcare Strategies Global Innovative Pharma Business Germany, Pfizer Pharma GmbH

 

WaltherDr. Peter Walther

Direktor Geschäftsentwicklung und Kommunikation, Elsevier Health Analytics


Bericht zur Arbeitsgruppe aus dem Geschäftsbericht 2015

Es wird bereits heute eine Flut an gesundheitsrelevanten Daten gesammelt. Doch wie können diese Daten sinnvoll im Sinne einer Verbesserung der Patientenversorgung, verwendet werden? Welche Veränderungen sind erforderlich, um bestehende Barrieren abzubauen? Und ist das Buzzword „Big Data“ eher Hype oder doch eine echte Chance für die Gesundheitsversorgung von morgen?

Die BMC-Fachtagung zum Thema „Digital Health“ im Juni 2015 hat sehr viel positive Resonanz gefunden. Viele Teilnehmer und BMCMitglieder haben den BMC darin bestärkt, dass es der richtige Weg ist, die Thematik der Digitalisierung von der Versorgung her zu denken. Die Nutzung von Gesundheitsdaten stellt dabei einen wichtigen Aspekt dar, um Erkenntnisse über die bestehende Versorgung und mögliche Verbesserungspotenziale zu gewinnen. Während einige Akteure der Datennutzung aufgrund von Datenschutzrisiken extrem kritisch gegenüberstehen, argumentieren andere, dass der Zugriff auf Daten gerechtfertigt sei, wenn dadurch Versorgungsverbesserungen erzielt werden können. Vor diesem Hintergrund hat sich im August 2015 die Projektgruppe Big Data formiert.

Ziel der Projektgruppe ist die Definition des Themenfeldes und die Erstellung eines Positionspapiers. Darin sollen die gesellschaftspolitische bzw. ethische Bedeutung aller relevanten Aspekte aufgearbeitet und der Status quo in Bezug auf die politische, rechtliche, technische und wirtschaftliche Dimension widergespiegelt werden. Darüber hinaus geht es um die Potenziale einer besseren Datennutzung für die Gesundheitsversorgung, die Gesellschaft und den Einzelnen. Zudem soll das Positionspapier konkrete Empfehlungen geben, welche Schritte heute unternommen werden können, um die Potenziale von Big Data zu erhöhen und gleichzeitig negative Begleiterscheinungen zu vermeiden. Neben der Aufarbeitung des Themas in der Projektgruppe wird „Big Data“ zukünftig auch verstärkt in den bekannten Formaten des BMC diskutiert.